Akupunktur

"Akupunktur heilt was gestört ist. Akupunktur heilt nicht, was zerstört ist."
(Dr. med.dent. H. F. Herget)

 

 

Geschichtliches

Die Akupunktur stellt eine ca. 3000 Jahre alte Behandlungsmethode dar.

Einer chinesischen Sage nach, ist die Entdeckung der Akupunktur einem Zufall zu verdanken. Ein Soldat wurde von einem Pfeil leicht verletzt und stellte in der Folgezeit verblüfft fest, dass nicht nur seine Wunde heilt, sondern auch eine organische Erkrankung, die ihn zuvor geplagt hatte.

 

Der Begriff Akupunktur setzt sich aus zwei Worten zusammen: acus (lat.) = Nadel und pungere, punctum (lat.) = stechen und bedeutet somit den Punkt stechen.

 

 

Bei der Körperakupunktur werden feine, dünne steril verpackte Einmalnadeln an bestimmten Stellen des Körpers eingestochen. Die Auswahl der Akupunkturpunkte richtet sich u. a. nach: 

  • Beschwerdesymptomatik
  • Organzugehörigkeit
  • und Begleiterscheinungen

Die Akupunktur kann bei vielen Erkrankungen alleine oder in Kombination mit anderen Behandlungsmöglichkeiten angewandt werden.

Die Akupunkturbehandlung ist weitgehend risikofrei. Beim Einstich der Nadel tritt oft ein dumpfer Schmerz auf. Dieses so genannte de Qi-Gefühl ist jedoch nicht immer auslösbar.
Gelegentlich treten leichte Nebenwirkungen in Form von Blutergüssen, vermehrter Müdigkeit im Anschluss an die Behandlung sowie eine Kollapsneigung auf. Auch kann es nach den ersten Therapiesitzungen zu einer vorübergehenden Zunahme der Beschwerden kommen.
Die Akupunkturbehandlung dauert ca. 30 Minuten. Im Anschluss an die Behandlung sollten Sie für ca. 3-4 Stunden keine anstrengenden Tätigkeiten oder Sportarten betreiben.

 

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